23.11.2018: Vernissage von "Dichtelust"

BHSF nimmt an der Ausstellung „Dichtelust“ im Schweizer Architekturmuseum in Basel teil, die am 23. November um 19 Uhr eröffnet

24.10.2018: Markus Schietsch bei BHSF

„Das Haus, die Welt und der Raum dazwischen“ Über die Suche nach dem Raum zwischen privater Umgrenzung und öffentlicher Exposition. Ein

11.10.2018: Esther Mathis // Axel Humpert @ Le Foyer

Kunst am Bau stellt für viele Künstlerinnen und Künstler eine Möglichkeit dar, aufwändige Arbeiten mit grösserer Sichtbarkeit im öffentlichen Raum

5.10.2018: DAM Architectural Book Award für "The Noise Landscape"

Das Buch „The Noise Landscape“ hat einen DAM Architectural Book Award 2018 gewonnen und ist damit unter den zehn besten

12.9.2018: EMI bei BHSF

In der Reihe „Eraser“ ist am 12.9. Christian Müller Inderbitzin (EMI Architekten) bei uns zu Gast. Er wird über zwei

10.9.2018: Fertigstellung Haus Fuchs

Nach circa einem Jahr Bauzeit ist unser Umbau mit Blick auf den Zürichsee fertig und bezogen. Durch den Eingriff und

Haus Fuchs

Im Sommer 2016 sind wir von einer jungen Familie angefragt worden, ein Einfamilienhaus in Zollikon zu begutachten. Basierend auf dieser

23.8.2018: Beitrag zu "Städtebau der Normalität"

Das von Wolfgang Sonne und Regina Wittmann herausgegebene und bei DOM publishers erschienene Buch „Städtebau der Normalität“ beschäftigt sich mit

23.8.2018: Berufung an die TU München

Benedikt Boucsein wird zum Oktober 2018 als Professor für Urban Design an die TU München berufen. Zur Meldung der TUM

22.8.2018: Mijong bei BHSF

«Die andere Welt», so wird das Rhonetal oft von Besuchern bezeichnet. In diesem Vortrag definieren wir diesen magischen Kontext. Unsere

20.6.2018: Vernissage "Schweizweit" in Hamburg

Im Sommer präsentiert der AIT-ArchitekturSalon Hamburg die Ausstellung „Schweizweit“ des S AM Schweizerisches Architekturmuseum. Die Gruppenausstellung, darunter auch ein Beitrag

30.5.2018: paint it black

Am 30.5.2018 werden wir Reto Pfenninger und Tiago Sampaio bei den Werkstattgesprächen zu Gast haben. Unter dem Titel „paint it

9.5.2018: Der Entwurf als gemeinsames Palimpsest

Unserer Arbeitsweise entsprechend werden die meisten Spuren, die zu einem Projekt geführt haben, im Laufe der Zeit ausradiert – wie

18.4.2018: nyx architectes bei BHSF

„A contextual story“ NYX ARCHITECTES wurde 2015 von Nathanaël Chollet und Yann Gramegna in Zürich gegründet. Das N steht für Nathanaël,

10.4.2018: Job bei BHSF

Ab Mai 2018 oder nach Vereinbarung suchen wir zur Verstärkung unseres Teams eine/n Architekt/in für die Realisierung eines grossen, mischgenutzten

Architekt/in als BIM-Koordinator (ArchiCAD)

Ab Mai 2018 oder nach Vereinbarung suchen wir zur Verstärkung unseres Teams eine/n Architekt/in für die Realisierung eines grossen, mischgenutzten Umnutzungs- und Aufstockungsprojekts mit vielfältigen Wohnformen sowie Kultur- und Gewerbenutzungen auf dem Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächliweg in Bern.

Als Architekt/in (ETH / Uni / FH) verfügen Sie bereits über mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise in der Schweiz. Sie bringen sowohl ausgezeichnete konzeptionell-entwerferische als auch technisch-konstruktive Kenntnisse mit und haben ein Verständnis für deren gegenseitige Wechselwirkungen. Zudem haben Sie umfangreiche Erfahrung in der Planung und Umsetzung von anspruchsvollen Projekten in BIM mit ArchiCAD.

Sie bearbeiten Themenkomplexe selbstständig und zielorientiert und sind in der Lage technische, konstruktive, funktionale und typologische Aspekte eines Projekts sicher zu ordnen und in prägnanten Räumen umzusetzen. Sie sind motiviert und belastbar, bringen sich gerne in einem Projektteam aktiv ein und kommunizieren sicher mit externen Projektbeteiligten. Ihre ArchiCAD-Kenntnisse befähigen Sie, die Rolle eines BIM-Koordinators auszufüllen und die Verantwortung für das BIM-Modell eines komplexen Projekts zu übernehmen. Sie koordinieren den internen Arbeitsprozess, definieren BIM-Anforderungen und Work-Flows, pflegen das digitale Modell und entwickeln es proaktiv weiter.

Ausserdem übernehmen Sie zukünftig die Führung bei der Implementierung und Entwicklung von BIM-Prozessen im gesamten Büro. Sie entwickeln Template-Dateien, CAD-Standards und Manuals weiter. Sie begleiten und schulen die Mitarbeiter projektübergreifend und sorgen so für die Verankerung von CAD-/BIM-Knowhow.

Sehr gute Kenntnisse in Bildbearbeitung, Grafik und Projektadministration sowie deutsche Sprachkenntnisse setzen wir als selbstverständlich voraus.

Wir bieten eine informelle, aber professionelle Arbeitsatmosphäre, die Möglichkeit, an einem aussergewöhnlichen Projekt prägend mitzuarbeiten, sowie die Perspektive, langfristig an verantwortungsvoller Position in unserem Büro tätig zu sein und so dessen weitere Entwicklung mitzugestalten.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Arbeitsproben per Email an:
info (at) bhsf.ch

 

16.3.2018: Camenzind-Release in der Kunsthalle Zürich

Am 16.3.2018 erscheint Camenzind #19 – es wird die letzte Ausgabe sein. Wir laden alle herzlich zum Requiem um 18

7.3.2018: Lütjens Padmanabhan bei BHSF

„Curiosity killed the cat“ Als wir uns selbstständig machten, begriffen wir, wie ausgesetzt und alleine wir als Architekten heute sind. Wir

5.3.2018: Preis für "The Noise Landscape"

Das Buch „The Noise Landscape“ ist einer von 33 Preisträgern des Niederländischen Designbuchpreises. Aus 342 Einsendungen wählte eine Fachjury die Bücher

16.2.2018: Fertigstellung Gewerbebau Bremgarten

Die zweite Phase des Gewerbebaus in Bremgarten AG ist fertiggestellt, und es liegen einige sehr schöne Bilder von Beat Bühler

2-3.11.2017: Symposium "Aerial Futures", Los Angeles

BHSF nimmt am Symposium „Aerial Futures“ in Los Angeles teil. Thema des Symposiums ist die Zukunft des Fliegens und der

Deutscher Pavillon, Venedig Biennale

2015 gelangten wir in die Endrunde für den Schweizer Pavillon in Venedig, aus der wir allerdings wegen zweier postalisch nicht

Eraser

In der zehnten Reihe der BHSF Werkstattgespräche wollen wir über das architektonische Projekt sprechen. Frei nach dem 1996 erschienenen Film

Wettbewerbsbeitrag Schweizer Pavillon, Venedig

„Afield – In der Ferne“ In Relation zur ihrer geografischen Ausdehnung und Einwohnerzahl ist der globale Einfluss der Schweiz erstaunlich gross:

Agrarcampus Jamu Mare, Rumänien

Die ökologische Produktion von Nahrungsmitteln wird in den kommenden Jahrzehnten auf dem globalen Massstab ein zentrales Thema werden – aus gesundheitlichen, ökonomischen und agrikulturellen Gründen. Gleichzeitig werden ländliche Regionen auf der ganzen Welt im Laufe des 21. Jahrhunderts stark durch den Klimawandel beeinflusst werden, mit unvorhersehbaren Konsequenzen. Dieser grössere Kontext stellt den Hintergrund unseres Projekts in Jamu Mare in Rumänien dar.

Das Areal, das aus ca. 1000 ha Agrarland besteht, wird momentan bereits für den Anbau biologischer Lebensmittel genutzt. Das Potenzial der Produktion wird jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft. Eine Familie aus der Schweiz hat das Land, und das Dorf Jamu Mare, entdeckt und sich dazu entschlossen, hier in die Zukunft zu investieren. Neben der Professionalisierung und Modernisierung der Agrarproduktion (darunter Weinanbau, Luzerne und später Viehproduktion) zielt die Vision der Familie auch darauf ab, in die langfristige Entwicklung der Region zu investieren. Dafür wird eine Kooperation mit der Landwirtschaftschule in Timisoara aufgebaut. Zudem sollen Touristen aus Rumänien, Serbien und ganz Europa nach Jamu Mare kommen. Das Projekt ist damit auch eine Chance, Jamu Mare eine bessere Ausgangslage für das 21. Jahrhundert zu geben, in einer momentan eher schwierigen Situation.

BHSF Architekten arbeiten seit dem Herbst 2017 an dem Projekt. Wir sind verantwortlich für die städtebauliche Planung, aber auch die Architektur auf dem Grundstück. Zusätzlich verfolgen wir mittelfristig das Ziel, das Projekt auf das Dorf Jamu Mare und die anderen umliegenden Dörfer auszuweiten. Für uns ist das Projekt ein Beispiel der Disziplin des „Rural Design“, die sich einem holistischen Blick auf Klima, Architektur, Baukultur und Agrikultur verschrieben hat.

Gewerbehalle und Verwaltungsgebäude, Bremgarten

In einem Industriegebiet am Stadtrand von Bremgarten wird ein über Jahrzehnte gewachsenes Areal um eine Multifunktionshalle und ein Bürogebäude ergänzt.

Studienauftrag Schadaugärtnerei, Thun

BHSF Architekten haben gemeinsam mit BRYUM und Zeugin Gölker Immobilienstrategien als eines von zwei Teams Strategien zur Zukunft der Schadaugärtnerei

Testplanung Vordere Breite, Schaffhausen

BHSF nimmt mit einem interdisziplinären Team an der Testplanung „Vordere Breite“ in Schaffhausen teil.

7.9.2017: Haus Peacock für den Stephen Lawrence Prize nominiert

Nach der Auszeichnung durch den RIBA National Award ist das Haus Peacock auch eines von sechs Projekten, das für den

28.8.2017: Buch "The Noise Landscape" erscheint

Das Buch „The Noise Landscape“ erscheint im September 2017 im Verlag nai010 publishers in Rotterdam. Die Publikation setzt sich mit

The Noise Landscape. A Spatial Exploration of Airports and Cities

Im Buch wird das Phänomen der „Noise Landscapes“ untersucht, die durch den Flugverkehr und die mit Flughäfen verbundene Infrastruktur geprägt werden. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Gebiete um die Flughäfen Amsterdam, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Frankfurt, München, London Heathrow, Madrid Bajaras und Zürich.

Die Publikation erläutert die Entstehung von Noise Landscapes aus der städtebaulichen Position der einzelnen Flughäfen und bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. In den acht Portraits des ersten Kapitels werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der acht Fallstudien erklärt und eine erste Typologisierung vorgenommen. Im zweiten Kapitel wird in vier Recherchen verschiedenen Fallstudien nachgegangen, die sich vor allem mit dem Einfluss von Akteuren und Gesetzgebungen befassen. Abgeschlossen wird das Buch von drei Kontextualisierungen in der historischen, morphologischen und entwerferischen Dimension. Sie öffnen den Horizont für die Implikationen dieser in gewissen Sinne hypermodernen Räume für die heutige Städtebau- und Architekturpraxis.

Initiativbewerbungen

Auch wenn wir momentan keine offenen Stellen haben, sind wir an interessanten Initiativbewerbungen immer interessiert.

House Peacock, Suffolk, UK

Das Gebäude befindet sich am Rande einer Kleinstadt an der Nordseeküste der englischen Grafschaft Suffolk. Die Nachbarschaft ist durch ihre grosszügigen

Güterstrasse 8, Bern

Das Projekt zur Umnutzung des ehemaligen Lagergebäudes der Chocolat Tobler AG ist das geometrische und ideelle Zentrum der Neuüberbauung des

Josef Albers Museum, Bottrop

Die Anlage des Josef Albers Museums mit dem Museum für Ur- und Ortsgeschichte befindet sich inmitten des für die Stadt

30.09.16: Bürobau in Bremgarten kurz vor Fertigstellung

Unser Bürobau für die Firma JELD-WEN in Bremgarten befindet sich kurz vor Fertigstellung. Das Gerüst wird abgebaut und im Innenausbau werden letzte Montagen ausgeführt.

Brisgi-Areal, Baden

Das Brisgi-Areal hat seine Wurzeln in der Nachkriegszeit. Als die grossen Industrien expandierten, fanden die Arbeiter in den Kernstädten immer

Areal Stadtkaserne, Frauenfeld

Ziel des städtebaulichen Ideenwettbewerbs „Stadtkaserne Frauenfeld und oberes Mätteli“ war es, für das 2018 freiwerdende Areal der Kaserne eine Nachnutzung

Gesundheitscampus, Lausanne

Gegenstand des Wettbewerbs war ein Gesundheitscampus in Lausanne mit hoher Nutzungsmischung, neben einer Schule befinden sich auch ein Laborgebäude sowie Wohnungen auf dem Areal. Der gewählte Ansatz geht von unterschiedlichen Klimazonen aus, die vom Aussenraum über gewächshausartige Zwischenbereiche und halböffentliche Bereiche bis hin zu regulär geheizten und gedämmten Zellen reicht. Das Prinzip des Blockrands wird für den unteren Teil der Entwicklung gewählt, der obere Teil ist aufgelöster und öffnet sich zur Landschaft hin.

Projektarchitekt/in für den Umbau einer Villa

Ab dem 1. Juli 2017 suchen wir zur Verstärkung unseres Teams eine/n Projektarchitekt/in für die Ausführung eines Umbauprojekts für ein grosszügiges Einfamilienhaus in der Nähe von Zürich.

Als Architekt/in (ETH/Uni/FH) verfügen Sie bereits über Berufserfahrung in Projektierung und Ausführung, vorzugsweise in der Schweiz. Sie bringen sowohl ausgezeichnete konzeptionell-entwerferische als auch technisch-konstruktive Kenntnisse mit und haben ein Verständnis für deren gegenseitige Wechselwirkungen.

Sie bearbeiten Themenkomplexe selbstständig und zielorientiert und sind in der Lage technische, konstruktive, funktionale und typologische Aspekte eines Projekts sicher zu ordnen und in prägnanten Räumen umzusetzen. Sie sind motiviert und belastbar, bringen sich gerne in einem Projektteam aktiv ein und kommunizieren sicher mit externen Projektbeteiligten. Wir erwarten sehr gute Software-Kenntnisse in ArchiCAD, den gängigen Anwendungen in Bildbearbeitung, Grafik und Administration sowie sehr gute deutsche Sprachkenntnisse

Wir bieten eine informelle, aber professionelle Arbeitsatmosphäre, die Möglichkeit, ein aussergewöhnliches Projekt bis zur Fertigstellung zu leiten, sowie die Perspektive, langfristig an verantwortungsvoller Position in unserem Büro tätig zu sein und so dessen weitere Entwicklung  mitzugestalten.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Arbeitsproben per Email an: info(at)bhsf.ch

Wohnsiedlung, Winkel

Im Wettbewerb wurde nach einem Beitrag zur Erneuerung der Wohnsiedlung Tüfwis in Winkel, einer Gemeinde im Zürcher Unterland, gesucht. Die

Ausstellung in Rotterdam

Die IABR (Internationale Architekturbiennale Rotterdam) beschäftigt sich vom 23.4.2016 bis zum 10.7.2016 mit dem Thema “The next economy”. Das Projekt Warmbächliweg

Total Recall

In der Reihe „Total Recall“ werden wir uns mit der Herkunft unserer Gäste beschäftigen. Denn nur wenige, die heute in Zürich

Entwicklungsstudie, Zürich

Im Rahmen der Arbeit am kommunalen Richtplan Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen hat die Stadt Zürich städtebauliche Entwicklungsstudien durchgeführt.

Innerstädtisches Wohnen, Zürich, 3. Rang

Die Wettbewerbsaufgabe stellt einen typischen Fall für die innere Verdichtung Zürichs dar. Zudem ist es Stiftungszweck der PWG, preisgünstigen Wohnraum

Ausstellung im M:AI Gelsenkirchen

Vom 18. Oktober bis zum 8. November 2015 findet die Ausstellung „Vorstellung. Junge Schweizer Architekten“ in Gelsenkirchen statt. Sie wird

Arealentwicklung, Speicher

Gegenstand des Wettbewerbs war ein Areal in Speicher / Appenzell Ausserrhoden. Das Gebiet gehört der Gemeinde und wird für eine Wohnüberbauung bereitgestellt – eine typische „Zersiedelungsaufgabe“ in der Agglomeration von St. Gallen.

Wir schlugen einen vertikal orientierten Binnenraum vor, der die einfache Orientierung für Bewohner und Gäste ermöglicht und immer wieder die Sicht in die Landschaft und zum Dorf freigibt. Insbesondere die Dorfkirche gerät immer wieder ins Blickfeld. Die Staffelung der möglichst aufgelockert gestellten Baukörper optimiert die Aussicht für die einzelnen Wohnungen, aber auch für die oberhalb des Perimeters gelegenen Grundstücke. Die Gebäude gruppieren sich zudem zu einzelnen «Gehöften»; so wird die Identifizierung der Bewohner mit ihrer Wohnumgebung verbessert und eine einfache Adressbildung ermöglicht.

Der Entwurf arbeitet mit drei unterschiedlichen typologischen Grundprinzipien: Reihenhaus, Etagenwohnung, und Atelierhaus mit Duplexwohnungen. Der Schwerpunkt liegt auf familienfreundlichen Wohnformen. Die Sockel aller Gebäude werden massiv in Sichtbeton ausgebildet. Die darüber liegenden Obergeschosse erhalten eine horizontal gegliederte Fassade aus vorfabrizierten Holzelementen, die auf die traditionellen Appenzellerhäuser Bezug nehmen.

Praktikant/in

Wir suchen ab dem 1. Juni 2018 eine Praktikantin / einen Praktikanten für die Ausführung des genossenschaftlichen Bauprojekts Güterstrasse 8 in Bern sowie für die Bearbeitung weiterer Hochbau- und Städtebauprojekte in der Ausführung, in Studien und in Wettbewerben.

Voraussetzungen sind mindestens vier Semester Architekturstudium, gute deutsche Sprachkenntnisse, gute Software-Kenntnisse in CAD (und Interesse an der Arbeit mit BIM) sowie gute Kenntnisse in Bildbearbeitung, Grafikund Modellbau. Wir erwarten Präzision, Kommunikation, Eigeninitiative, Mitdenken und Hinschauen in einem auf selbstständiges Arbeiten ausgelegten Team von ca. 10 Personen – und bieten eine persönliche Arbeitsatmosphäre mit regelmässigen Werkstattgesprächen im Büro!

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Arbeitsproben per Mail an info(at)bhsf.ch

Projektleiter/in

BHSF ist ein junges, Zürcher Architekturbüro mit Projekten im In- und Ausland. Neben der Realisierung von Neu- und Umbauten sowie städteplanerischen Projekten pflegen wir auch aktiv den theoretischen Diskurs.

Ab Anfang Mai (oder nach Vereinbarung) suchen wir eine Architektin oder einen Architekten (ETH oder FH) für die Projektleitung eines grossen Verwaltungs- und Industriebaus.

Wir bieten eine informelle, aber professionelle Arbeitsatmosphäre in einem kleinen Team mit flacher Hierarchie, sowie die Perspektive, langfristig die Entwicklung unseres Büros verantwortungsvoll und führend mitzugestalten.

Wir erwarten hierfür Freude an der Arbeit, das erforderliche Engagement, mehrjährige Ausführungserfahrung in der Schweiz, sehr gute konzeptionell-entwerferische und technisch-konstruktive Kenntnisse, sowie die organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten, ein Projekt eigenverantwortlich und zuverlässig zu leiten. Gute Software-Kenntnisse in CAD, Bildbearbeitung, Grafik und Projektadministration setzen wir voraus.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Arbeitsproben per Mail an info@bhsf.ch

The Transporter

„Transportation is a precise business.” (aus „The Transporter 3“) In der achten Staffel der BHSF Werkstattgespräche interessieren wir uns für

24.2.2015: Kamenzind/Camenzind für Swiss Art Award nominiert

Camenzind und das Schwestermagazind Kamenzind in Belgrade sind für den Swiss Art Award 2015 in der Kategorie Kunst- und Architekturvermittlung nominiert. Ausstellung und finale Jurierung finden im Juni 2015 statt.

Studienauftrag Meinen-Areal, Bern, 2. Rang

In den nächsten Jahrzehnten wird sich das Bild des Stadtteils III stark wandeln. Das Meinen-Areal ist nur eines von vielen

Wohnen in Leutschenbach-Mitte, Zürich, 10. Platz

Das Areal Leutschenbach-Mitte liegt im sich stark entwickelnden Zürcher Norden und wird für dessen Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Wir

Quellengarten, Aarau

Der Stadtteil Aarau-Rohr ist ein typisches suburbanes Stadterweiterungsgebiet, geprägt von der introvertierten Privatheit der Einfamilienhäuser. Die Genossenschaft Graphis plant hier

Rahmen- und Entwicklungsplan, Bern

Mit dem Gewinn des städtebaulichen Ideenwettbewerbs Warmbächliweg wurden BHSF Architekten und Christian Salewski Städtebau mit der Ausarbeitung des Rahmen- und Entwicklungsplans für das Areal beauftragt. Mit der Ausschreibungsgrundlage (Phase 1.1) sowie vertieften Studien zum Bestandesbau Güterstrasse 8, zur Landschaftsgestaltung und zur Infrastruktur wurden die Grundlagen für die Ausschreibung an zukünftige Bauträger gelegt, die Ende 2014 abgeschlossen sein wird.

Auf dem 22’000 Quadratmeter grossen Areal werden nach der Fertigstellung 500-600 Menschen wohnen und 200-250 Menschen arbeiten. Insgesamt werden 40’000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche realisiert, was einer Ausnützungsziffer von 1,8 entspricht. Damit wird das Areal etwa doppelt so dicht bebaut wie die umgebenden Wohnsiedlungen. Geplant sind ausserdem ein Nahversorger für das Quartier sowie ein Doppelkindergarten. Momentan wird die Kehrichtverbrennungsanlage rückgebaut.

Das Kernstück der Umnutzungsstrategie bildet ein Bau, der Teil des Areals ist, funktional aber nicht mit der Müllverbrennung zusammenhängt: das ehemalige Lagergebäude der Schokoladenfrabrik Tobler aus den 1960er Jahren. Die hohen und tiefen Räume der äusserst robust konstruierten Struktur bieten sich für eine Nachnutzung geradezu an. In den Obergeschossen werden unterschiedlichste Wohnungstypen realisierbar.

Alle Bauten sind um einen zentralen Hof gruppiert, den Arealhof. Dieser von der Gemeinschaft, aber auch vom ganzen Quartier genutzte Raum setzt die Logik der ausgeweiteten und mischgenutzten Strassenräume des Areals Güterstrasse fort.

Acht Thesen zur Architektur

1. Die Sprache der Stadt ist grau und von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Aus dieser Sprache heraus findet sich der „Nullpunkt“, an dem die Architektur anknüpfen kann.

2. Architektur und Stadt sind dazu da, benutzt zu werden. Mindestens ebenso wichtig wie formal-architektonische Qualität ist es, Situationen zu stärken und wo nötig neu zu schaffen.

3. Ruhmlose Projekte entscheiden über das Schicksal der Stadt. Radikales Denken muss sich auch mit Aufgaben auseinandersetzen, die vom Radar der architektonischen Debatte nicht erfasst werden.

4. Architektur ist keine statische, losgelöste Disziplin. Die Gesellschaft entscheidet vor dem Auftrag über den Spielraum von Architektur, sie muss sich daher aktiv am gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozess beteiligen.

5. Autonomie ist eine Illusion, die dem konstruktiven Architekturdiskurs hinderlich ist und die Architektur von der Gesellschaft isoliert.

6. Die Essenz der Architektur findet sich zwischen Alt und Neu, Bewahren und Weiterentwickeln, Wiederentdeckung und Kombination. Sie schöpft aus einem reichhaltigen Fundus und ihre Aufgaben verändern sich nur unwesentlich.

7. Jedes architektonische Konzept erfordert eine intellektuell-handwerkliche Übersetzungsleistung. Am Ende entscheiden Raum, Materialität und Detaillierung über die Qualität und Glaubwürdigkeit der Architektur.

8. Architektur sollte Selbstkritik ertragen können, sich nicht zu ernst nehmen und immer wieder das Fremde suchen.

Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum

Das Schweizerische Architekturmuseum (S AM) feiert im Jahr 2014 sein 30jähriges Bestehen. Eingeleitet wurde das Jubiläumsjahr mit der Ausstellung «Vorstellungen.

Expendable(s)

(1) expendable = entbehrlich, überflüssig, verzichtbar, wegzuwerfen, sich verbrauchend (2) The Expendables, USA 2010, Regie: Sylvester Stallone, Besetzung: Sylvester Stallone, Jason

Sauna auf Rädern

Rechtzeitig zum Kälteeinbruch ist unsere „Sauna auf Rollen“ in einem privaten Garten mit direktem Zugang zum Zürichsee aufgestellt worden.

"Towards a Productive Relationship between Society and Architectural Practice: An Approach"

Taking a closer look, the identity crisis that emerged around the turn of the last century of architecture as a profession is not a crisis but rather a reluctance to accept a new phase in the relationship between architecture and society. One can leave to sociology the question of how this society precisely works. However, we are interested in the fact that society seems to be a much more fragmented entity than ever before.

As Peter Sloterdijk has pointed out metaphorically, contemporary society is made up of a large number of spheres that are only partially connected. The whole arrangement is comparable to a foam structure.[1] In this organization, some social spheres touch in the sense that they have common cultural norms, but some are also totally disconnected from each other. This structure stands opposed to earlier forms of society that were unified under a sphere of common understanding. In these societies, all the different factions of society shared common norms. There was a basic acceptance and understanding between the different parts of society, and fragmentation was very limited.

Three Main Challenges

With regard to architecture and urbanism, at least three important facts result from this state of society. The first one concerns technology. Through specialization inside the spheres and synthesis between them, technology has advanced much faster than society and the individual mindset can cope with. The digital revolution is in fact a revolution in the sense that it rapidly changes and galvanizes society. And while architecture was at the forefront of technology when its advance was limited and generally understood by the profession, this gap is now also quite apparent in multiple ways: in some cases, technology runs parallel to or is totally detached from design; in other cases, it dominates design. Almost as a rule, moreover, ambitiously applied technology is mostly outdated only a few years after a building has been conceived.

The second important fact concerns how architecture is communicated and perceived in society. A fragmented society does not cater to homogenous demands of how architecture should treat public space and to what criteria its formal appearance should conform. Even if sometimes there seems to be a consensus, it usually changes much faster than the buildings do, outdating them. Thus, it seems that even if some architects claim to build in the one and only way for our society, this is a trick they play on their clients, on themselves and their employees.

The third fact concerns the importance of the built environment as something to be analyzed. In contrast to the centuries before, we are not confronted with a nature to be tamed and discovered any more. Nor do we live in cities whose invisible workings are so simple and generally known that the results seem self- evident to us. Rather, we are facing a mostly anthropologically coined environment that we have created ourselves but rarely understand the mechanisms of, let alone know how to control. In contrast to the centuries before, when we look at our cities, they give us no obvious clues about the mechanisms behind their appearance. And they also do not give us many clues about how their production is to be carried forward. This effect can be felt on many levels, for example in view of the simple fact of mass-production and globalization: the production patterns as well as styles of urban buildings usually reach far beyond the local context.

Architecture and Society

A first major decision in this very complex situation is to stick to the term architecture and to our self-description as architects. The past shows that both term and profession are at once resistant and adaptable. The image that society may have of architects can thus be playfully dealt with, because stubbornly sticking to an old-fashioned image of the architect could in turn prove tactically and intellectually dangerous.

The second decision is to take another seemingly ambiguous term – society – and engage with it. Society was and is the context to which everything, including architecture, is related. Society is what brings clients and architects together, caters towards tax money being put in competitions, and creates niches where young architects can create their own office. Architecture cannot exist without society, and it is responsible for the spaces in which architecture takes place.

Concerning the engagement with society, two alternatives stand out: That of the avant-garde rebel and that of the well-integrated man working out from the middle of society. During a seminar week with students from Zurich in Paris, we took a closer look at the apartments of two representative architects from both sides of the spectrum, Auguste Perret and Le Corbusier. What we observed in the apartments confirmed what we had already sensed in the urbanistic ideas of the two architects. While Le Corbusier’s apartment, despite its conceptual clarity, has an oppressive, pedantic and unindulgent atmosphere, Auguste Perret’s apartment, conceptually equally clear, breathes an air of liberty, tolerance and enjoyment. Materials are more restrained and user-friendly in application, the floor plan is self-explanatory and of a stunning simplicity, the rooms are clearly and unpretentiously cut, and most of all the windows grant a lavish view of the city – all of these properties are carried out in quite the opposite way in Le Corbusier’s apartment. Perret’s apartment is not only a place not only groomed to the purpose of functioning perfectly in one’s own profession, but a place where one can work as well as debate, dance, drink and laugh. While Le Corbusier created a place representing one personality, Perret’s apartment is a place where one can move freely also when being someone else than Auguste Perret – it is self-explanatory and can be adjusted by the user, for example through positioning furniture in one’s own fashion, something that seems to be impossible in Le Corbusier’s apartment. The Perret apartment is universal, welcoming and adaptive. This point is quite ironic considering that most of all architects Le Corbusier seemed to be throughout most of his career to aim at a modern architecture “to end all architecture,” an architecture that left no open questions, no ambiguities.

Clearly, we prefer Perret’s position. Architecture should open up itself to society. One should feel free to move inside of it. And with the exception of certain moments, the architecture of a building should stay in the background. Doing this in the present is not easy, because the situation is so complex. In trying to be a “contemporary Perret,” some architects choose to emulate the past in stylistic terms, a move that we judge as fruitless. Also, we do not want to run with what the press and developers like, for example with an architecture parlante that at first glance seems to please investors and feuilletons alike. Rather, it seems to us that carrying the attitude of Auguste Perret into the present demands an engagement with the foam structure of our society. This explains why we as an architectural office engage in multiple ways with society.

Ways of Engaging with Society

We view our reaction to today’s challenges not as a dogmatic, true and idealistic, but rather as an ongoing experiment. Our practice is a form of applied research that we constantly evaluate and revise. While the overall leverage of what we are doing right now is limited, we constantly aim to keep a balance between increasing the leverage and reflecting on the results.

Regarding the gap between technology and society, we claim if architecture is to be an accomplice to something, it should be an accomplice to the human being, not the technology. It is sensible that certain parts of the building process prioritize efficiency so that the benefits of industrialization can exceed simply serving technology as a goal in itself. But architecture’s widespread old-fashionedness is not entirely negative. We regard with suspicion tendencies to implement what is happening on a technological scale directly to architecture. This is not because we are enemies of progress: quite the contrary. But as society and individuals are often overwhelmed by the rapid advancement of technology, it is advisable to stick to things that seem to be old-fashioned at first glance. We apply this stance to the production process of architecture as well as to spatial and conceptual configurations.

Instead of blindly serving the latest trends in urbanism and technology, architects should emphasize reflection and observation. Reflecting the zeitgeist is in our opinion an inappropriate use of architecture and its prospects. Also, if talking about sustainability in a broader context than just technological gadgets, we think that such an approach could truly make the most of the resources we have at hand.

To describe our stance as conservative would however be wrong. There is nothing we want to conserve for its own sake. Rather, we cater towards what Claus en Kaan Architecten describe as “high theory, low practice.”[2] Ambitiously building for today’s society does not necessarily mean implementing a super- advanced practice, but rather being realistic about what the users of architecture can cope with and also what the people involved in the building process are able to implement. In terms of perception architecture should speak to both the users and the professional world. It should not speak over the heads of the users or adapt to their needs contradictorily.

Camenzind, our magazine, has the goal of actively linking up architecture with society, thus touching the second important fact stated above. With Camenzind, we aim at reaching across boundaries of understanding that are obstructive in the present situation. Architecture apparently isn’t self-evident any more–so, we give evidence. In placing Camenzind between popular architecture magazines such as Dwelling or Living at home on the one side and theoretical magazines on the other side, we attempt to bring issues that are important to architects across to non- architects. Since today people are confronted with large amounts of information, we chose the medium of a printed, colourful and humorous magazine to make the approach easier.

Communicating about the built environment is also a goal of the BHSF office talks regularly taking place in our office space. Every three weeks, our office turns into a forum for ideas. Architects present their work in progress and their thoughts about it and share it in a lively discussion with the audience. While Camenzind aims at talking about architecture in a wider circle, the office talks are kept small to enable an intimate discussion and keep it from becoming a mere show. There is no recording, no twittering, no blogging, no streaming of what is taking place in our office at those evenings. Rather, they are only about the moment of the discussion, resulting in a salon-like atmosphere with both speakers and audience saying things they would otherwise not say.

Our past and ongoing academic research assesses the third important fact that was pointed out at the beginning of this text, namely that we live in an anthropologically coined environment that is hard to understand in its appearance and mechanisms. For us, the most important challenge in architectural and urban research is to decipher the mechanisms that form our built environment and clearly show these mechanisms in a commonly understandable way. Indirectly this caters also towards a better understanding of architecture and urbanism both by architects and non-architects. The research about Grey Architecture – the everyday architecture of the German post-war reconstruction after 1945 that Benedikt Boucsein extensively researched in his dissertation – is one of the first results of this approach, where the question of “why do our cities appear the way they do” is taken into serious consideration. The ensuing publication[3] has positively resonated both among architects and non-architects.

Conclusion

In conclusion, we think that engaging with society opens up a variety of possibilities, of which we have touched upon only a few. Other practices touch these limits in their own specific ways, and we very much enjoy exchanging positions and methods with others. For us, it is interesting to note that with working the way we do, we are becoming much more relaxed regarding an assumption that has always slightly bothered us during our studies: that what will differentiate our young practise from that of our teachers has to lie in the realm of formal expression. Not that we do not care about formal expression: it is something that we regard as highly as the other factors in architecture that are still significant as they were in the times of Vitruvius. The time of forced formal evolution has passed. Formal self-evidence is not a holy grail but something that is relative. The knowledge that we have to be neither avant-garde radicals or reactionary conservatives, and that we can deal with formal issues in our own way without tension, liberates us.

 

References

[1.] Peter Sloterdijk, Schäume: [plurale Sphärologie], (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004).

[2.] Charles Rattray and Claus and Kaan, “High Theory and Low Practice,” Architectural Research Quarterly, No. 2, (1997): 26-37.

[3.] Benedikt Boucsein, Graue Architektur. Bauen im Westdeutschland der Nachkriegszeit. (Köln: Verlag der Buchhandlung Walter König, 2010).

Innerstädtisches Wohnen, Bern, 1. Rang

Auf dem Gelände der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächli, die durch die neue Energiezentrale Forsthaus obsolet geworden ist, werden in Zukunft 500-600

Restaurant, Bremgarten

Als Teil der Revitalisierung eines Flughafenareals im Südwesten Deutschlands soll neben einem neuen Hangar ein Restaurant zur Verpflegung, aber auch

Urban Manufacturing / Manufacturing the Urban

Im Rahmen einer Ausstellung zum Kongress reart:theurban (www.rearttheurban.org) haben Zürcher Unternehmer mit der Hilfe lokaler Architekten ihre Ideen für spezielle

Ausstellung "Magazine Library", Tokio

Camenzind ist Teil der zehnten „Magazine Library“. Seitdem sie im März 2009 erstmals ausgestellt wurde, hat die „Magazine Library“-Ausstellung mehr

Schulhaus und Kindergarten, Mühleberg

Die bisherige Erweiterungsrichtung der Schulanlage Mühleberg in Allenlüften wird volumetrisch weitergeführt, und die Gruppe verschiedener Dächer mit einem weiteren markanten Dach ergänzt. Da Kindergarten- und Grundschulkinder Raum zur schöpferischen und spielerischen Entfaltung, aber auch Nestwärme und Übersichtlichkeit brauchen, steht für jede Gruppe steht im Raumkonzept eine „Höhle“ (Hans Scharoun) bereit, in die sie sich zurückziehen kann. Die Klassenräume werden über eigene Garderobenräume erschlossen, wodurch die „Höhlen“ noch verstärkt werden. Der Vorraum wirkt zudem als akustische Barriere zwischen Klassenraum und Halle. Die Grundrissstruktur ermöglicht eine Vielzahl von Raumkonfigurationen und das Gebäude kann auch längerfristig an neue Rahmenbedingungen angepasst werden.

Die Balkonschicht erweitert die Klassenzimmer in den Aussenraum und bietet Raum zum Spielen, Basteln und Pflanzen. Die Balkone dienen ausserdem als Fluchtweg, als Verschattung für den Innenraum und im ersten Obergeschoss als Deckung des Kindergarten-Aussenraums. Durch den kompakten Baukörper und die Vermeidung von Kältebrücken wird der energetische Verbrauch über die Gebäudehülle minimiert. Die Sonnenenergie wird passiv über die großzügigen Verglasungen und aktiv über Photovoltaikanlagen genutzt. Die grosszügigen Verglasungen stellen eine gute Nutzung des Tageslichts sicher, die über Lichtsensoren gesteuert mit elektrischer Beleuchtung ergänzt wird. Das energetische Konzept ermöglicht den Verzicht auf Heizkörper.

Das Dach ist so konzipiert, dass das Regenwasser an wenigen Punkten im Dachinneren abgeleitet werden kann. In Kombination mit der rechteckigen Form des Hofs ergibt sich eine Dachgeometrie, die mit den Dächern der bestehenden Schulhäuser, aber auch den markanten Hofdächern von Buch in Dialog tritt. Die je nach Blickwinkel immer wieder unterschiedliche Dachlandschaft erinnert zudem an die fernen Hänge des Jura im Westen.

Hangar, Bremgarten

Auf einem Flughafen in Süddeutschland entsteht in direkter Nachbarschaft zu ursprünglich militärisch genutzten Gebäuden aus den vierziger Jahren ein neuer

Dachwohnung, Zürich

In einem Mietshaus aus dem späten 19. Jahrhundert, am Hang oberhalb des Zürcher Hauptbahnhofs gelegen, wurde das Dachgeschoss zu einer

Swiss Art Award für Architekturvermittlung, Basel

Der Eidgenössische Wettbewerb für Kunst ist der älteste und renommierteste Kunstwettbewerb der Schweiz. 1899 das erste Mal als Selektionsverfahren für

Ghostbusters

Vom 30.5.2012 bis zum 30.1.2013 findet die sechste Reihe der BHSF Werkstattgespräche statt. Am Thema „Ghostbusters“ interessieren uns Aufklärung und Aberglaube,

Forschungsprojekt, Dortmund

Das Forschungsprojekt „Städtebau der Normalität – Zum Wiederaufbau urbaner Stadtquartiere im Ruhrgebiet“ findet von 2012–2014 am Lehrstuhl Geschichte und Theorie

Ausstellung "Archizines", London

5.11.2011-14.12.2011, Architectural Association, 36 Bedford Square, London (GB), Front Member’s room. Camenzind nimmt als eine von 60 Zeitschriften an der Ausstellung

"Neues Zeitalter für Ostafrikas Architektur"

Die Hafenstadt Dar es Salaam in Tansania wächst, wie fast alle Grossstädte in Afrika, atemberaubend schnell. Zwar ist das Wachstum

"Bauhelm und Wolkenkuckucksheim"

Oft sind Architekturpraxis und -theorie von einem vermeintlich idealistischen Tunnelblick geprägt. Wesentliche Aufgabenbereiche werden so ignoriert, die Architekten isolieren sich

Camenzind #9 / ANZA #1

Die neunte Ausgabe von Camenzind wurde im Herbst 2011 zusammen mit einem lokalen Team in Dar es Salaam/Tansania unter dem Namen „ANZA“ erarbeitet. Dieses Team führt „ANZA“  unabhängig von Camenzind als die erste Architekturzeitschrift Ostafrikas fort.

Botschaft, Nairobi

Auf dem parkähnlichen Grundstück des Wettbewerbsperimeters ist der Neubau für die Schweizerische Kanzlei in Nairobi so plaziert, dass es das geometrisch unregelmässige Areal in einen Hofbereich und einen Gartenbereich sowie einen Verkehrsbereich ausserhalb des Sicherheitsperimeters zoniert. Die Anordnung der Zugänge über die Ecke des Grundstücks erlaubt dabei eine funktionelle und einfache Trennung der verschiedenen Personenflüsse ebenso wie eine gestalterische Abstufung in der Repräsentativität. Um das funktional stark auf die Nutzung als Arbeitsplatz fokussierte Gebäude in der gegebenen, parkartigen Landschaft schlüssig einzugliedern, wird ein hybrider Typ vorgeschlagen: eine zweigeschossige „Arbeitsvilla“ über einem teilweise im Boden eingelassenen Sockel. Die ökonomische und strenge Grundordnung wird in einer zweiten Ebene räumlich und konstruktiv mit dem Aussenraum und der Natur verwoben.

Workshop, Dar es Salaam

Trotz enormer urbanistischer und architektonischer Entwicklungen existierte in ganz Ostafrika bisher keine journalistische Plattform, die sich kritisch mit Architektur auseinandersetzt.

Lehre und Typus

Die Produktionsbedingungen der Architektur haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Der Architekturunterricht, der die angehenden Architekten auf diese

Spaziergang, Essen

24.09.2011, Start im Forum Kunst und Architektur, Essen (D)  14.00-15.45. Im Rahmen eines zweistündigen Architekturspazierganges und einer anschließenden Podiumsdiskussion wird der Blick auf die „Graue Architektur“ der Essener Innenstadt gerichtet. Die „Graue Architektur“ der 1950er und 1960er Jahre prägt das Bild der deutschen Städte entscheidend, ist jedoch in Kritik und Analyse als eigenständiges Phänomen bisher nicht aufgetaucht. Dies ist umso erstaunlicher, als die entsprechenden Bauten eine enorme Sanierungsmasse darstellen und mit ihrer Architektursprache zwar verstörend, aber auch faszinierend wirken.

In der Arbeit „Graue Architektur. Bauen im Westdeutschland der Nachkriegszeit“ (Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, 2010) wurde diese Architektur zum ersten Mal systematisch aufgearbeitet. So wurden die vermeintlich nicht vorhandenen Entwurfsprinzipien der Grauen Architektur systematisch herausgearbeitet und die historischen Bedingungen ihrer Entstehung ermittelt. Da dies anhand konkreter Beispiele aus der Essener Innenstadt geschieht, liegt auch zum ersten Mal eine Geschichte des westdeutschen Wiederaufbaus aus Sicht derjenigen Akteure vor, die zwar nicht an den richtungsgebenden Entscheidungen beteiligt waren, diese jedoch zum Großteil umsetzten – den handwerklich vorgebildeten Baumeistern.

Auf dem Rundgang durch die Essener Innenstadt sollen die Prinzipien der Grauen Architektur anhand einiger Bauwerke gemeinsam entschlüsselt werden. Mit den noch frischen Bildern im Kopf wird anschließend eine Podiumsdiskussion im Forum Kunst und Architektur stattfinden (16.00).

Sanierung Einfamilienhaus, Zürich

Das teils zweigeschossige Einfamilienhaus wurde um 1940 am Zürichberg erbaut und später in zwei Etappen erweitert. In direkter Nachbarschaft zu

True Lies

Vom 29.6.2011 bis zum 16.3.2012 findet die fünfte Reihe der BHSF Werkstattgespräche statt. Im Film “True Lies” (1994) von James Cameron

Innerstädtisches Wohnen, Stuttgart, 6. Rang

Die Blockrandbebauung mit den großen, dicht gesetzten Stadthäusern gibt dem Stuttgarter Westen ein unverwechselbares und einheitliches Gesicht. Um diesen starken

Camenzind #8

Die achte Ausgabe von Camenzind widmet sich dem Thema des Paradieses. Wie immer hat das Thema als Ausgangspunkt für die freie Assoziation unserer Autoren gedient. Wir sind angenehm davon überrascht, wie bunt die Ausgabe geworden ist. Es schien uns daher auch das Beste, die Beiträge nach Wortanzahl bzw. voraussichtlicher Leselänge zu sortieren. Camenzind ist jetzt also voll Toiletten- bzw. Busfahrt-tauglich.

Wie immer kreisen die meisten unserer Artikel um Themen in der Schweiz und in Deutschland. Auch der einzige Artikel in der Kategorie „XL“ von Martin Mosebach, den wir aus der FAZ neu abdrucken, kann auf die Situation in beiden Ländern bezogen werden, vor allem aber auf die in Deutschland: «Und wir nennen diesen Schrott auch noch schön! – Wider das heutige Bauen.» Mosebachs Polemik drucken wir nicht deshalb ab, weil wir sie gut finden – ganz im Gegenteil! Aber sein Artikel ist para-digmatisch für eine Stimmung, die unserem Fach grossen Schaden zuzufügen droht.

Deshalb auch schon im Vorwort der unbedingte Aufruf für die nächste Camenzind Briefe zu schreiben und  – der herzliche Dank an alle Autoren der DICKSTEN CAMENZIND ALLER ZEITEN!

Die Redaktion

+233 548 138 930 and you okay

Foyergebäude, Hamburg, 1. Rang

Bei der Konzeption des Foyers galt es ein Gebäude zu entwerfen, welches vor dem Hintergrund der grossmassstäblichen Werkshallen der 30er

Parkhaus, Wiesbaden, 1. Platz

Gegenstand des Wettbewerbs war der Ersatzneubau für ein bestehendes Parkhaus in der Altstadt Wiesbadens. Die Herausforderung lag in der Ambivalenz

"Vom Zügeln der individuellen Kreativität"

BHSF ist ein junges Büro und befindet sich mitten im Aufbau. In dieser Situation stehen praktische Fragen im Vordergrund. Um

Workshop, Dar es Salaam

Im 2010 vom Institut für Internationalen Städtebau der TU Stuttgart organisierten und von Gunter Klix, Annika Seifert und Benedikt Boucsein geleiteten Workshop wurde die Stadtstruktur von Dar es Salaam während zweier Wochen zusammen mit Studenten der TU Stuttgart untersucht, unterstützt vom Goethe-Institut in Dar es Salaam. Die Hauptthemen waren Infrastruktur, Akteure und Architektur.

Campus, Giessen

Der momentane Campus in Giessen soll überholt und erweitert werden. Da nur Teile der Bausubstanz ersetzt werden und der Umbau über einen längeren Zeitraum im laufenden Betrieb erfolgt, ist der Gebäudebestand Ausgangspunkt des städtebaulichen Konzepts. Dabei wird darauf geachtet, dass nicht nur der Endzustand, sondern auch die Zwischenstände hohe städtebauliche Qualität besitzen.

Die TH Mittelhessen soll zukünftig vor allem durch schlüssig positionierte Baukörperensembles auf einem klar gestalteten Außenraum wahrnehmbar werden. Ausgangslage dafür sind die vorhandenen stadträumlichen Strukturen der Teilbereiche: Addition (Wiesenstraße), Ensemble (Südanlage), Solitär (Ostanlage) und Reihung (Gutfleischstraße). Außerdem soll die TH Mittelhessen sowohl mit den Stadt- als auch den Grünräumen Gießens intensiv vernetzt werden. Insbesondere der Campus Wiesenstraße als zentraler Campus wird mit großzügigen Außenräumen zur umliegenden Stadt und zum Grünraum um den Schwanenteich geöffnet.

Projektdokumentation (pdf)

Back to the Future

Vom 13.4.2010 bis zum 18.1.2011 findet die vierte Reihe der BHSF Werkstattgespräche statt. In der vierten Reihe der BHSF-Werkstattgespräche wollen wir

Sanierung Mehrfamilienhaus, Zürich

Das Mehrfamilienhaus aus den 1950er Jahren im Kreis 7 in Zürich musste einer umfangreichen Modernisierung – Sanierung von Küchen, Bädern

Graue Architektur. Bauen im Westdeutschland der Nachkriegszeit

Die Graue Architektur der 50er und 60er Jahre prägt das Bild der deutschen Städte entscheidend, ist jedoch in Kritik und

Villa, Udligenswil

Für die Modernisierung des Einfamilienhauses soll der Charakter des Hauses in die Gegenwart geführt werden. So soll der momentan sehr enge Eingangsbereich massgeblich aufgewertet werden, indem die Treppen nach hinten verlegt und die Lage von Küche und Gäste-WC geringfügig modifiziert werden. Der Schlafbereich erhält durch die Inszenierung von Zenitallicht einen eigenen Charakter. Ankleide und Badezimmer des Elternschlafzimmers werden zu einem grosszügigen, durch eine Glasscheibe getrennten Bereich zusammengefasst. Der vorher sehr schwierige Übergang zwischen Esszimmer und Arbeitsbereich wird geklärt.

Durch den im hinteren Teil neu hinzugefügten Patio wird der Arbeitsbereich massgeblich aufgewertet und erhält eine konzentrierte, private Atmosphäre. Der im Hang liegende Raum kann beispielsweise als Gästezimmer oder Heimkino genutzt werden und ist mit einem eigenen Duschbad und WC ausgestattet. Da man das Haus meist mit dem Auto erreicht, wird man es in der Regel über das Untergeschoss betreten. Daher soll auch dieser Bereich im Zuge der Modernisierung massgeblich aufgewertet werden.

Camenzind #7

Wieder einmal scheint sich in brisanter Form die Schicksalsfrage zu stellen, ob die Menschheit vom eigenen Erfolg und ihrer egozentrischen Gier aufgefressen wird, oder ob sie irgendwie noch die Kurve kriegt. Und wie immer ist die gebaute Umwelt das Spiegelbild unserer Gesellschaft und ihres Zustands. Im letzten Jahrhundert ist sie zur Spielwiese von Ästheten und Unästheten geworden, den ungefesselten Kräften des Marktes und der Bauindustrie ausgesetzt gewesen. Unsere Städte entwickeln sich in Richtung maximale Entropie, dazu neigen wir offensichtlich.

Paul Feyerabends «anything goes» könnte als einer der Leitsätze von Camenzind aufgeführt werden: Fortschritt erzielen, indem konventionelle Methoden umgangen werden. Deshalb betiteln wir unseren Aufruf für Kommentare, Gegenstimmen und Analysen in der Jubiläumsausgabe Camnezind Nr. 7 mit «anything goes nicht mehr!»: Was hat die Geisteshaltung des anything goes in unserer gebauten Umgebung angerichtet? Kann es ruhig so weitergehen, oder sollte man der gestalterischen Kakophonie einen Riegel vorschieben? (…)

Das Architektenbild und -selbstverständnis der vergangenen Jahrzehnte (S.5), antiurbaner Städtebau (S.42) und falsch verstandene Spezialisierung (S.28) werden, wie wir finden, zu Recht kritisiert. Wie gerne würden wir sie noch heute – und dazu müssten wir uns noch nicht einmal schwarz anziehen – zu Grabe tragen. Unsere Welt voller «weisser Elefanten» braucht neues Denken, das gewohnte Muster durchbricht (S.50). Und vielleicht müssen wir Architekten, oder zumindest die Theoretiker, dafür auch nicht nur darüber nachdenken was passiert ist, sondern auch darüber, wie sich die Sprache dazu inzwischen entwickelt hat, immer weiter entwickeln wird und wie wir uns darüber verständigen (S.18). Und nicht zuletzt: Bitte nicht vergessen, auch mal zu lachen (S.4,13,27,54-55,58-63), ja, das gilt auch für die Herren Semper, Venturi und Rilke!

Die Redaktion

Kulturzentrum, Gstaad, 3. Platz

Die weltbekannten Musikveranstaltungen des Menuhin Festivals bilden den räumlichen und inhaltlichen Kern des Gebäudes. Die Räume für Kunstausstellungen, Kulturvermittlung und

Stadtmuseum, Kassel

Die Erweiterung des Stadtmuseums Kassel versteht sich als behutsame Weiterentwicklung des Bestandes, die seine Position im städtischen Gefüge klärt. Während

Mehrfamilienhaus, Zürich

Der Entwurf für das Mehrfamilienhaus im Zürcher Seefeld ist durch die Ausgangslage geprägt, dass Volumen, Dachform und Lage des Treppenhauses

Hope

Vom 29.5.2009 bis zum 12.1.2010 findet die dritte Reihe der BHSF Werkstattgespräche statt. Langsam nähern sich die Gehälter zwischen Architekten und

Ausstellungshalle und Administration, Düsseldorf

Inhalt des Studienauftrags war es, die Hauptverwaltung für die koreanische Firma Doosan in Düsseldorf-Monheim am Rhein zu konzipieren. Der Entwurf teilt sich in zwei klar unterschiedene Bereiche mit insgesamt 12.000 m2; die Ausstellungshalle und die Büroräume, die durch eine Eingangshalle im Erdgeschoss verbunden sind.

Die zwei Bürogeschosse sind flexibel einteilbar und gruppieren sich um zwei zentrale Höfe. Ausserdem bestehen zahlreiche Ausblicke in die Ausstellungshalle.

Projektdokumentation (pdf)

Stadterweiterung, Dietikon, Lobende Erwähnung

Der Entwurf geht davon aus, dass das Neubaugebiet Niderfeld seinen Bewohnern 4 Elemente bereitstellen muss, um erfolgreich zu sein: Landschaft,

Camenzind #6

Es ist an der Zeit für eine Hommage an die Freaks.

Freak kommt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich Laune. Die Bedeutung hat sich jedoch im Laufe der letzen Jahrhunderte gewandelt: von ‹freak of nature› – Laune der Natur, wie man den Freak z.B. aus dem Film ‹The Elephant Man› kennt – bis zum zeitgenössischem Freak, der eine bestimmte Sache über ein ‹normales› Mass hinaus betreibt, zum Lebensinhalt macht, und seine Umwelt damit beglückt oder in den Wahnsinn treibt.

Was hat das bloss mit Architektur zu tun?

Sie wird oft von Freaks gemacht. Dies ist nur auf den ersten Blick erstaunlich! Es ist ja der Freak, der anders ist als die anderen. Damit kann eigentlich auch nur der Freak derjenige sein, der an unserer gebauten Umgebung etwas ändert. Gelingt es ihm, auch nur ein bisschen ‹freakiger› zu gestalten, ist er meist schon zufrieden. Es stellt sich trotzdem die Frage, inwieweit es dem Freak ausreicht, dass die Veränderungen nur von ihm wahrgenommen werden; gerade aus Sicht der planenden und bauenden Zunft. (…) Nehmen wir ‹nerdige› Informatiker, verschrobene Ingenieure und seltsame Wirtschaftsspezialisten in ihrem Fachgebiet nicht unheimlich ernst und vertrauen ihnen unsere Computer, unsere Betondecken und unsere Finanzen an?

Mit der vorliegenden Camenzind Nr. 6 liefern wir eine Hommage an die Freaks. (…) Bleibt uns nur noch, viel Spass beim Lesen zu wünschen! Hoffentlich haben wir alles inkonsistent genug hinbekommen. Oder es eigentlich nicht versucht aber doch hinbekommen; bzw. die Inkonsistenz nicht übertrieben, aber auch nicht verneint, oder so.

Die Redaktion

Gemeindebauten, Vaduz

Der Neubau fügt sich selbstbewusst in die Reihe der Bauten an der Äulestrasse ein und übernimmt die dichte, fast altstadtartige Struktur der das Kunstmuseum umgebenden Bebauung. Im Hinblick auf den neuen Rathausplatz liegt der Haupteingang auf der Nordseite und auf Höhe der Äulestrasse, die dadurch aufgewertet wird. Der Bezug zum Städtle-Niveau wird durch das überhohe Ergeschoss, einen sekundären Eingang sowie die Ladenlokale hergestellt.

Im Inneren stellt die repräsentative Hauptreppe einen ständigen Bezug zum Rathaus her. Die Bürogeschosse sind 2-bündig mit Mittelgang gegliedert und reagieren mit ihrer unterschiedlichen Breite auf Ausrichtung und Belichtung des Gebäudes; die Servicezone liegt an der verschatteten Ostseite und ist so kompakt wie möglich organisiert. Dieses System erlaubt eine grosse Flexibilität in der Raumaufteilung und eine kompakte Raumorganisation, wodurch auf ein energetisch ungünstiges Attikageschoss verzichtet werden kann.

Projektdokumentation (pdf)

Die Hardstrasse

Vom 26.8.2008 bis zum 10.3.2009 findet die zweite Reihe der BHSF Werkstattgespräche statt. John McClane, der unerbittliche Einzelkämpfer im blutbefleckten Unterhemd, kämpft

Graue Architektur

Der Begriff der Grauen Architektur wird in der vorliegenden Arbeit zum ersten Mal definiert, und zwar als Bezeichnung für die massenhaft produzierte Alltagsarchitektur der westdeutschen Nachkriegszeit zwischen 1945 und dem Anfang der 1960er Jahre. Die primäre Zielsetzung der Arbeit besteht darin, eine architektonische Definition dieser Architektur zu erarbeiten, sie also sowohl historisch als auch strukturell zu untersuchen. Diese wird anhand eines konkreten Fallbeispiels vorgenommen, das auf verschiedenen Massstabsebenen untersucht wird: Zwei Stadtblöcke in der Innenstadt von Essen mit insgesamt 23 Gebäuden, mit dem Fokus auf das Haus in der Viehofer Strasse 28. Teil I behandelt die wichtigsten Faktoren der Entstehung der Grauen Architektur. Die Darstellung beginnt mit den baukulturellen Prägungen, deren Grundlagen in der Zeit der Industrialisierung gelegt wurden, sowie den spezifischen Wirkungen, die der Bombenkrieg auf die Wahrnehmung des urbanen Kontextes hatte. Ebenfalls dargestellt wird das Anforderungsprofil der Bauherren der Grauen Architektur unter dem starken Zeit- und Finanzdruck der Nachkriegszeit sowie dessen Entsprechung in der Ausbildung und Einstellung der von ihnen beauftragten Architekten, die stark handwerklich und pragmatisch geprägt waren. Weiterhin werden der Einfluss der meist nur rudimentären Steuerung durch die Behörden behandelt sowie die spezifische Entstehungsdynamik, deren Verlauf insbesondere das städtebauliche Erscheinungsbild der Grauen Architektur heute noch sehr stark prägt. Abgeschlossen wird der erste Teil mit einer Beschreibung der Alterungsprozesse der Grauen Architektur.

In Teil II wird die architektonische Analyse anhand der städtebaulichen Eigenschaften der Grauen Architektur, des von ihr verwendeten Vokabulars und ihrer Komposition vorgenommen, immer im Abgleich mit dem Gegenbeispiel der Avantgarde. Als prägendes architektonisches Merkmal stellt sich dabei die schichtende – im Gegensatz zur synthetisierenden – Kombination verschiedener Zitate und kontextueller Einflüsse heraus. Diese Schichtung kann eindeutig, wenn auch in immer wieder anderen Abstufungen, für alle Beispiele der Grauen Architektur festgestellt werden.

Auf der Grundlage der historischen und strukturellen Analyse der Grauen Architektur wird in Teil III eine vergleichende Situierung der Grauen Architektur vorgenommen. Da es sich bei ihr weder um einen Typus noch um einen Stil handelt, wird sie in systematischer Hinsicht als der Kategorie des Modus (einer bestimmten Art und Weise, Architektur zu machen) zugehörig festgelegt. Dies macht die Graue Architektur auch als Teil einer Ausdifferenzierung architektonischer Möglichkeiten mit der Entstehung der Moderne lesbar. Aufgrund der Tatsache, dass sie die meisten konkreten Zielsetzungen der Moderne erfüllte, sowie aufgrund der verwendeten architektonischen Mittel kann sie daher schlussendlich auch als integraler Teil der Moderne verstanden werden. Diese Zugehörigkeit wird in einem abschliessenden Kapitel ausführlicher ausgeführt, indem der Vergleich der Grauen Architektur mit ihren Vorgängern, Vorbildern und Nachfolgern gezogen wird.

Dissertation von Benedikt Boucsein an der ETH Zürich. Examinator Prof. Dr. Andreas Tönnesmann, Co-Examinator Miroslav Sik.

Interview mit Felix Claus

Manche Bürgersteige sind nur halb gedeckt, einige Strassen enden im Nichts. Doch die Form von IJburg, einer künstlichen Insel im

Wohnüberbauung, St. Gallen, 2. Rang

Für das Areal am Rand der Innenstadt von St. Gallen wurde ein städtebauliches Konzept erstellt, das den Entwicklern eine  maximale

Aufstockung, Essen

Die Studie schlägt vor, auf den bestehenden Baukörper zwei grosszügig verglaste Bürogeschosse zu setzen und damit eine neue Identität des Areals „Alexanderpark“ zu signalisieren. Die neuen Büroflächen haben eine repräsentative Lage und sind flexibel einteilbar und nutzbar. Somit wird das vielfältige Angebot auf dem Areal optimal ergänzt.

Die bestehende Struktur ist aufgrund der ursprünglichen Nutzung für grössere Lasten ausgelegt, als sie bei der heutigen Büronutzung anfallen. Die Aufstockung dürfte daher ohne grosse Eingriffe in den Bestand realisierbar sein und wird als Stahlbau mit vorgehängter Fassade konzipiert.

Zahnarztpraxis, Duisburg

Seit den späten 70er Jahren arbeitet Herr Dr. Popov als Zahnarzt in Duisburg Wanheim. Sein Sohn wird in den kommenden

Sanierung Wohnhaus, Zürich

Das gründerzeitliche Wohnhaus umfasst 5 Wohnungen sowie eine grosszügige Dachterrasse mit Blick auf den Zürichsee und befindet sich im Kreis

Dreifachturnhalle, Garching

Die Gemeinde Garching ist ein Vorort von München und bietet wenige öffentliche Treffpunkte für die wachsende Bevölkerung. Neben der möglichst effizienten Erfüllung der betrieblichen Anforderungen lag der Fokus des Entwurfs daher auf der Formulierung der Sporthalle als öffentlichem Ort.

Der Gebäudekörper besteht aus umlaufenden vorfabrizierten Stahlrahmen mit konventionellen Spannweiten. Die grosse Spannweite wird durch zwischengehängte Fachwerkträger erzielt, die Aussteifung über Auskreuzungen und Betondecken erreicht.

Spaziergang, Zürich

Um nicht einen gewöhnlichen Architekturspaziergang zu unternehmen, haben BHSF in Zusammenarbeit mit David Ganzoni eine Tour durch das un- oder zurückgebaute Zürich erarbeitet. Im Fokus standen vor allem Projekte in unmittelbarer Nähe zum See. LOOk! YOU CANNOT SEE IT, IT’S NOT THERE! Ein Versuch die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Im Frühling 2005 wurde auf diese Weise eine Gruppe Studenten und Professoren der Architekturakademie Arnheim durch die Stadt geführt. Als Erinnerung wurden Ansichtskarten der nicht gezeigten Projekte hergestellt.

Sneg Idjot

Vom 15.11.2007 bis zum 15.3.2008 findet die erste Reihe der BHSF Werkstattgespräche statt. Bei SNEG IDJOT werden nach Feierabend (jeweils um 20.00)

Vorträge von BHSF

12.6.2012, TU Darmstadt (D), 18:00 „Dienstag Abend Club“ 13.12.2011, Architekturforum, Bern (CH) 19:00 1.12.2011, Architekturforum, Zürich (CH) 19:00 14.9.2011, Architekturforum, Zürich (CH) 19:00

Camenzind #5

Dass Größenwahn zu allen Zeiten ein wesentlicher Teil der Architekturproduktion war, muss man kaum betonen oder beweisen. (…) Uns war es daher wichtig, das Thema direkt anzusprechen. Günstigerweise traf gerade da die Einladung der Zeitschrift archplus zur Teilnahme am Projekt „The Making of Your Magazines“ an der Documenta 12 in Kassel ein; wir konnten nun also auch den Größenwahn unserer Autoren testen. Entsprechend richteten wir einen Wettkampf in Kassel aus – den Camenzind Starbattle 2007 – bei dem die Autoren gegeneinander antreten konnten, um untereinander „den Größten“ zu ermitteln. (…)

Die Jury bestand aus zwei archplus-Redakteuren, Gregor Harbusch und Martin Luce, dem dérive-Herausgeber Christoph Laimer, der dérive-Redakteurin Elke Rauth, sowie aus den aus der Schweiz angereisten Dietrich Lohmann (Vertretungsprofessor an der Uni Karlsruhe und Gründer von LOST Architekten in Basel) und Dr. Joachim Huber (Leiter der Forschungseinheit Architektur in Burgdorf, Fachhochschule Bern). Aufgrund der Beurteilungen der Jury wurde unter den Autoren, die am Battle antraten, der Pokal für den Camenzind Superstar 2007 vergeben. Diesen Preis räumten Patrick und Marion Maisano mit ihrem Artikel über den Ice Age Star Scrat ab. Auch das zahlreich erschienene Publikum konnte seinen eigenen Preis vergeben. (…)

Resultat des Battles war eine intensive Diskussion in der Redaktion, die in einem erneuten Manifest endete – das auf der Rückseite nachgelesen werden kann. Wie geht es weiter mit Camenzind? Wird das Layout immer so fürchterlich bleiben? Und wer ist dieser Camenzind überhaupt?

Die Redaktion

Mehrzweckhalle, Trin, 2. Platz

Die bestehende Turnhalle wird durch den Anbau einer Bühne und eines Foyers zu einer Mehrzweck- und Festhalle aufgewertet. Der Eingriff

Camenzind #4

In Zeitungen und Zeitschriften ist Architektur ein gängiges Thema. Unser Fach hat inzwischen seinen festen Platz neben Autos und Kunstszene, neben Fernsehprogramm und Karrierechancen. Die entsprechenden Beiträge drehen sich vornehmlich um Stadtentwicklungsprojekte, neuartige Architektursprachen oder öffentliche Gebäude in exponierter Lage. (…) Der Innenraum tritt in der Diskussion dagegen in den Hintergrund. Einrichtung ist schliesslich Privatsache.

Wenn ein Architekturlaie trotzdem Rat in Einrichtungssachen sucht, wird er in Zeitschriften wie Häuser und Schöner Wohnen oder im neuen Ikea-Katalog fündig; er wird also, sobald er den öffentlichen Raum verlässt, uneingeschränkt denjenigen Interessengruppen ausgesetzt, die ihn in erster Linie zum Konsumieren ihrer Produkte anregen wollen. In diesen Publikationen wird Seite für Seite eine erschütternd reduzierte Sicht der Welt ausgebreitet. Als ginge es darum, den absoluten Rückzug in die Privatsphäre (auch «Cocooning» genannt) zu zementieren, wird ein Klischee nach dem anderen ausgespielt und dem Leser lediglich die Auswahl überlassen, mit welchem davon er sich identifizieren will. Beim Betrachten der Bilder spürt man förmlich seine eigenen Vorurteile, Rückzugsgelüste und Klischees einrasten. Die im Grunde unerfüllbare Sehnsucht, hundertprozentig mit seiner Umgebung zu harmonisieren, wird für den Verkauf der Möbel und Einrichtungsgegenstände ausgenutzt – und damit auch die Möglichkeit für eine umfassendere Betrachtung der Privatsphäre genommen. Camenzind versteht sich als Architekturzeitschrift, die für den interessierten Laien lesbar ist. Wir sind der Meinung, dass dem Laien viel Inhalt zugemutet werden kann, ja sogar muss; und da es durchaus mehr zu zeigen gibt als nur Klischees und Konsumgüter, haben wir das Thema «Wohnideen» aufgegriffen. (…) Viel Spaß auf der Entdeckungsreise durch neue und alte Wohnwelten mit Camenzind Nr. 4!

Die Redaktion

Camenzind #3

Zugegeben, der Titel ist vom „Tuning-Magazin“ gestohlen – als Wiedergutmachung das Poster zum Herausnehmen – aber nicht nur das Leben der Tuning-Gemeinde wird vom Leistungsdenken beherrscht. Leistung spielt in immer mehr Branchen eine überproportional große Rolle – doch es wird kaum darüber gesprochen, ob dies gut oder schlecht, effizient oder unnötig ist.
Die meisten haben das Gefühl, dass der „Leistungsdruck“ mit zugenommen hat, dass harte Zeiten kommen, in denen vom Einzelnen mehr denn je verlangt wird. Und an das Ende der pathetischen „Du bist Deutschland“ Motivations Fernsehspots wird die persönliche Leistung gar als Voraussetzung für die Gesundung des kranken Patienten Deutschland gestellt. Camenzind hat sich zum Leistungsbegriff unter Architekten umgehört – wenn sich der momentane Zustand der Gesellschaft im Gebauten widerspiegelt, dann muss dies doch sicher auch in der Produktion der Fall sein – und verschiedene Ansätze entdeckt. Zwischen der zwanglosen Ausbeutung auf freiwilliger Basis und der bedingungslosen Hingabe an den Leistungsbegriff, zwischen der entschlossenen Abwehr des sozialen Drucks und dem entspannten Ruhen beim Work in Progress liegen Welten – und das innerhalb einer Branche. Leistung ist allgegenwärtig – dies jedenfalls scheint festzustehen. (…)
Wenn man bedenkt, dass die meisten Professoren potentielle spätere Arbeitgeber sind, bekommt man fast den Eindruck, dass hier gezielte Konditionierung stattfindet. Das Thema ist komplex, und bleibt unüberschaubar. Für eine objektive Bewertung des heutigen Leistungsbegriffes ist es sicher noch zu früh. Es können nur Tendenzen aufgezeigt werden. Und dazu aufgefordert werden, die an uns herangetragenen Leistungsideale nicht vorbehaltlos zu übernehmen, sondern sie zu überprüfen, aktiv zu modifizieren und gegebenenfalls zu verwerfen.

Die Redaktion

Camenzind #2

Es macht keinen Sinn, etwas zu erfinden, es sei denn, es handle sich um eine Verbesserung.“ (Adolf Loos). Im Vorfeld der zweiten Ausgabe von Camenzind kam uns die Frage auf, was eigentlich für ein Zusammenhang zwischen den Autoren bestehe, außer, dass sie alle über Architektur schreiben. Denn jede Zeitschrift hat einen bestimmten Esprit, der sie zusammenhält – oder sollte ihn zumindest haben. Sie versucht eine bestimmte Lücke zu finden, sich in einer kleinen Nische des herrschenden Stimmenwirrwarrs Gehör zu verschaffen, und so zu überleben. (…)
An diesem Punkt stellt sich die Frage: Was ist die von Loos geforderte „Erfindung“, die Camenzind und seine Autoren machen? Und was bringt sie? Es ist der Versuch, trotz der Komplexität, trotz der Unübersichtlichkeit und trotz dem Gefühl, alles sei schon geschrieben und gesprochen worden, einen eigenen und zeitgemäßen Weg zu finden. Sich weder an den Wunschträumen der 50-jährigen aufzuhängen, noch in die totale Beliebigkeit abzugleiten, sondern einen subjektiven, konsistenten und individuellen Zugang zur Wirklichkeit zu finden. Die Lösungen sind dabei abseits vom Ausgetretenen zu suchen – und in vielen Fällen auch abseits der zwanghaften Innovationssucht. In bestimmten Details, in merkwürdigen Kombinationen wird oft mehr zu finden sein als in dem unbedingt Gesuchten – und diese Heterogenität und Ungezwungenheit sucht Camenzind. Deshalb wurde auch in dieser Ausgabe nicht nur keine thematische, sondern auch keine Layoutvorgabe gemacht – nur die Seitenränder standen fest. Die erwarteten Grafikexplosionen kamen freilich nicht…
Ganz am Anfang und sehr weit von einer Lösung entfernt, hoffen wir dennoch, dass die zweite Ausgabe von Camenzind uns unserem Ziel einen Schritt näher gebracht hat. Und dem Leser gefällt!

Die Redaktion

Camenzind #1

Wir haben uns lange überlegt, wie wohl das Vorwort zur ersten Ausgabe von Camenzind aussehen muss. Provokante Statements zur gegenwärtigen Lage der Architektur? Angriffslustige Spitzen gegen andere Zeitschriften, gegen Institutionen und gegen unsere Skeptiker? Oder wüste Thesen über Sein und Nichtsein unserer Zunft? Im Endeffekt aber hätte das alles wenig Sinn gemacht. Camenzind befindet sich am Anfang, Diskussion und Ausrichtung sollen sich entwickeln. Und an Überlegungen zur Gegenwärtigkeit der Architektur sind schon ganze Ausgaben der archplus gescheitert.
Doch eine Spitze? Eher eine Feststellung. Es ist keine grosse Neuigkeit, dass wir in einer Zeit der Verwirrung leben. (…) Wir leben zwar in einer Demokratie, und jeder kann machen, was er will, aber merkwürdigerweise ist es den meisten Leuten peinlich geworden, wirklich ernsthaft zu diskutieren. Besonders über Grundsätze. Unsere Wissensgesellschaft mit Massen von Akademikern ist keine Gesellschaft von Intellektuellen geworden. Diskussion, die dauernde Beschäftigung mit dem Grundsätzlichem und dessen Nuancen, das Aufstellen und selbstständige Bearbeiten von eigenen Thesen, eine aktive und reflektierte Entwicklung der Persönlichkeit sind immer noch so selten wie vor hundert Jahren. (…)
Wir sind abgeschweift, um auf einen für Camenzind grundlegenden Begriff zu kommen: Die soziale Verantwortung des Intellektuellen. Wir verrichten geistige, steuernde Tätigkeit. Daher müssen wir auch wissen, was wir tun. (…)
Die Artikel, die wir gesammelt haben, sind schnell angefordert und schnell produziert worden. Die Aussagen sind in Inhalt und Ausdruck sehr unterschiedlich. Aber gerade deshalb, da sind wir überzeugt, bilden sie eine gute Grundlage für alles weitere. Gerade das, was abwegig erscheint, kann auf die richtige Fährte führen. Und gerade das, was konservativ erscheint, das Neue in sich bergen.

Die Redaktion

Büro

BHSF ist ein Architekturbüro mit Sitz in Zürich/Schweiz und arbeitet in Architektur und Städtebau. Das Büro setzt sich mit den beiden Feldern in ihrer ganzen Bandbreite auseinander: In der praktischen Arbeit ebenso wie in der Theorie, in Wettbewerben ebenso wie in der alltäglichen Bauaufgabe, und in allen Massstäben.

Bisherige Bauten umfassen eine Zahnarztpraxis in Duisburg, ein Mehrfamilienhaus und eine Reihe von Sanierungen und Dacherweiterungen in Zürich, ein Einfamilienhaus in Aldeburgh/UK, sowie einen Flugzeughangar in Süddeutschland. Laufende Planungen umfassen eine Produktionshalle im Kanton Aargau, eine Villa in Zollikon sowie die Umwandlung der ehemaligen Müllverbrennungsanlage Warmbächliweg in Bern in ein Wohn- und Arbeitsquartier. BHSF war seit der Gründung in mehreren Wettbewerben erfolgreich, so beim Wettbewerb für das Parkhaus Coulinstraße in Wiesbaden.

Neben dieser praktischen Bau- und Entwurfstätigkeit führt BHSF regelmässig Werkstattgespräche im eigenen Büro durch und ist in Lehre und Forschung an der der FHNW Muttenz und der ETH Zürich aktiv.

Gegenwärtig besteht unser Team aus acht Personen. Ein paar von ihnen finden sich in dieser Galerie.

Projekte

In Planung/imBau:

– Villa, Zollikon (2016-2018)

– Sanierung, Küsnacht (2014-2018)

Wohn- und Gewerbebau Güterstrasse, Bern (ab 2017)

 

Realisierte Bauten:

– Gewerbegebäude Jeld Wen, Bremgarten (2014-2017)

Villa Peacock, Suffolk (UK) (2014-2016)

– Neubau Flugzeughangar, bei Freiburg (D) (2010-2012)

– Dachausbau, Zürich (2011-2012)

– Mehrere Sanierungs- und Umbauprojekte, Zürich (2008-2012 )

– Neubau Mehrfamilienhaus im Seefeld, Zürich (2009-2010)

– Sanierung Villa am Zürichberg, Zürich (2011)

– Umbau Zahnarztpraxis, Duisburg (D) (2009)

 

Auswahl Wettbewerbe:

Studienauftrag Meinen-Areal, Bern, 2. Rang (2015)

Wohnen in Leutschenbach-Mitte, Zürich, 10. Platz (2015)

Areal Warmbächliweg, Bern, 1. Preis (2012)

– Parkhaus Coulinstrasse, Wiesbaden (D), 1. Preis (2011)

MAN Foyergebäude, Hamburg (D), 1. Preis (2011)

– Olgaareal, Stuttgart (D), 6. Rang (2011)

– Kulturzentrum „Les Arts“, Gstaad, 3. Preis (2010)

Europan 10, Dietikon, Honorable Mention (2010)

Untere Ruckhalde, St. Gallen, 2. Preis (2008)

– Mehrzweckhalle Trin, 2. Preis (2007)

 

Artikel zu unserer Position:

„Acht Thesen zur Architektur“ (2014)

– „Towards a Productive Relationship between Society and Architectural Practice: An Approach“ (2012)

– Bauhelm und Wolkenkuckucksheim. Die Konkrete Utopie als Programm (2012)

– Vom Zügeln der Individuellen Kreativität (2010)

– Interview mit Felix Claus (2009)

 

Preise:

– Shortlist Stephen Lawrence Prize 2017

– RIBA National Award 2017

– RIBA East Award 2017

– Honorable Mention Zumtobel Group Award, 2012

– Eidgenössischer Preis für Kunst/Swiss Art Award, Kategorie Architekturvermittlung, 2012

– Nominierung Eidgenössischer Preis für Kunst/Swiss Art Award, Kategorie Architekturvermittlung, 2010

 

Ausstellungen:

– «Ins Land aus Land. Swiss Architects abroad», Schweizer Architekturmuseum Basel, 2017

– «Schweizweit», Schweizer Architekturmuseum Basel, 2016-2017

Internationale Architekturbiennale Rotterdam (NL), 2016

«Vorstellung. Junge Schweizer Architekten», M:AI Museum für Architektur- und Ingenieurkunst, Gelsenkirchen (D) 2015

„Vorstellungen: Junge Schweizer Architekten“, Schweizer Architekturmuseum Basel, 2014

Benedikt Boucsein

Benedikt Boucsein studierte Architektur an der RWTH Aachen und der ETH Zürich und schloss 2005 sein Architekturstudium und 2008 sein Doktorat an der ETH Zürich ab. Das Buch „Graue Architektur“ erschien 2010 im Verlag der Buchhandlung Walther König. Zusammen mit Axel Humpert und Tim Seidel gründete er 2005 Camenzind und 2007 BHSF. Von 2007-2017 lehrte und forschte er an der ETH Zürich. Er ist Co-Autor des Buches „The Noise Landscape“, das im Sommer 2017 bei nai010 publishers in Rotterdam erschienen ist. Im Oktober 2018 wird er die Professur für Urban Design an der TU München antreten.

Axel Humpert

Axel Humpert studierte Architektur an der TU Graz und der ETH Zürich. Er schloss 2004 sein Architekturstudium ab und arbeitete danach für Meili, Peter Architekten in Zürich. Zusammen mit Benedikt Boucsein und Tim Seidel gründete er 2005 Camenzind und, nachdem er die Zweigstelle von Meili, Peter in München gestartet hatte, 2007 BHSF. Von 2007-2010 war er Entwurfsassistent an der ETH Zürich. Seit 2015 hat er gemeinsam mit Tim Seidel die Professur für Architektur und Konstruktion an der FHNW Muttenz inne.

Tim Seidel

Tim Seidel studierte Architektur an der TU Darmstadt und der ETH Zürich. Er schloss 2005 sein Architekturstudium ab und arbeitete von 2006-2009 für Meili, Peter Architekten in Zürich als Projektarchitekt und Projektleiter. Zusammen mit Axel Humpert und Benedikt Boucsein gründete er 2005 Camenzind und 2007 BHSF. Seit 2015 hat er gemeinsam mit Axel Humpert die Professur für Architektur und Konstruktion an der FHNW Muttenz inne.

Elitsa Lacaze

Elitsa Lacaze studierte Architektur und Städtebau in Sofia und Hamburg und arbeitete ab 2002 in verschiedenen Architekturbüros in Sofia, Vama und Hamburg. Von 2008 bis 2010 war sie als Projektleiterin im Architekturbüro Manuel Herz Architekten in Basel tätig und von 2010 bis 2014 bei Meili, Peter Architekten in Zürich. Seit 2015 gehört sie zum Team von BHSF Architekten.

Maro Tsagka

Maro Tsagka studierte Architektur an der UTH von Thessalien (Volos) und absolvierte ihren MAS an der ETH Zürich. Zuvor arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros in Athen sowie als Bühnenbildnerin bei verschiedenen Theaterstücken, Filmen und Ausstellungsprojekten. Seit 2016 gehört sie zum Team von BHSF Architekten.

Elettra Carnelli

Elettra Carnelli studierte Architektur an der Accademia di Architettura in Mendrisio. Bevor sie 2017 zum Team von BHSF Architekten gestossen ist, arbeitete sie unter Anderem an der USI Mendrisio, der Fondazione Archivio del Moderno, Mendrisio, und der Fondazione Sasso San Gottardo, Airolo.

Aleksandra Curcin

Aleksandra Curcin studierte Architektur in Belgrad und Gent und schloss 2011 den MAS am Wohnforum der ETH Zürich ab. Seit 2009 war sie als selbstständige und angestellte Architektin in Belgrad und Zürich tätig, zuletzt bei Oester Pfenninger Architekten. Seit 2015 arbeitet sie bei BHSF Architekten.

Stephanie Moraña

Stephanie Morana studierte nach ihrer Lehre als Hochbauzeichnerin Architektur an der Hochschule Luzern und der ZHAW in Zürich. Bevor sie 2017 zum Team von BHSF Architekten gestossen ist, arbeitete sie als Architektin im Büro von Adrian Blumer Architekten.

Lisa Höing

Lisa Höing studierte Architektur an der ETH Zürich. Bevor sie 2017 zum Team von BHSF Architekten gestossen ist, hat sie unter Anderem als Designerin und Ausstellungsmacherin  in Zürich und St. Gallen gearbeitet.

Johanna Willert

Johanna Willert hat 2015 den Bachelor of Science (with international honour) an der CTU Prag und der RWTH Aachen abgeschlossen und als Prakikantin in Prag und Wismar gearbeitet. Seit August 2015 arbeitet sie als Praktikantin bei BHSF.

Camenzind

Das Gegenstück zur architektonischen Praxis von BHSF ist die Forschungs- und Publikationsplattform Camenzind. Während BHSF sich bewusst auf Architektur und Städtebau konzentriert, agiert Camenzind jenseits dieser traditionellen Grenzen. Dies fusst in der Überzeugung, dass sich die Aufgabe des Architekten nicht darauf beschränkt, gebaute Umwelt zu produzieren, sondern auch darin besteht, sie reflektierend zu untersuchen und konkrete Veränderungen der Art und Weise zu erreichen, wie die gebaute Umwelt aus der Gesellschaft heraus produziert wird. Camenzind engagiert sich deshalb im Sinne der „Konkreten Utopie“ Ernst Blochs, dem schrittweisen Vorwärtsbringen utopischer Ziele.

Von 2005 bis 2018 erschienen 19 Ausgaben des Magazins „Camenzind“. Mit der 19. Ausgabe wurde das Magazin beerdigt. Entsprechend schläft die Plattform auf absehbare Zeit, während wir uns auf andere Projekte konzentrieren.

Camenzind wurde an Vorträgen in Aachen, Bern, Wien, Weimar, Zagreb, São Paulo und Zürich präsentiert und nahm an Ausstellungen in London, New York, Milan, Berlin und Tokio teil.

Website von Camenzind

Projekte von Camenzind auf dieser Website

Entstehung

Benedikt Boucsein, Axel Humpert und Tim Seidel lernten sich während ihres Architekturstudiums an der ETH Zürich kennen und brachten Ende 2004 als erste gemeinsame Arbeit das Camenzind-Magazin #1 heraus. Nach bzw. während erster praktischer Erfahrungen gründeten sie BHSF im Sommer 2007. Die ersten realisierten Projekte, die Zahnarztpraxis in Duisburg und das Mehrfamilienhaus in Zürich, sind nach wie vor prägend für die architektonische Haltung von BHSF, ebenso wie der Wettbewerb für das Parkhaus Coulinstraße in Wiesbaden. Camenzind, inzwischen als Forschungs- und Publikationsplattform, hat BHSF während dieser ersten fünf Jahre konstant begleitet.

Kontakt

info@bhsf.ch

BHSF | Benedikt Boucsein | Axel Humpert | Tim Seidel Architekten GmbH | SIA ETH
Hardstrasse 69
CH-8004 Zürich

T +41 44 520 26 24
F +41 43 205 26 24

Impressum

BHSF | Benedikt Boucsein | Axel Humpert | Tim Seidel Architekten GmbH | SIA ETH

Hardstrasse 69
8004 Zürich
Schweiz

Credits

Website von BASICS09

Newsletter Werkstattgespräche

Seit der Gründung des Büros werden die BHSF Werkstattgespräche im dreiwöchentlichen Rhythmus durchgeführt. Dafür wird der Arbeitsraum in einen Vortragssaal mit Beamer und Leinwand umgewandelt. Im Zentrum des Abends steht ein Vortrag mit anschliessender Diskussion. Redner sind Architekten, Kunst- und Architekturhistoriker, Theoretiker verschiedenster Fachrichtungen, Fachplaner sowie Vertreter aus der Immobilienwirtschaft. In lockerer Reihenfolge werden ausserdem Filme gezeigt und Konzerte gegeben.

Die bisherigen Reihen waren: Sneg Idjot (11/2007 – 5/2008) Die Hardstrasse (8/2008 – 1/2009) Hope (5/2009 – 1/2010) Back to the Future (5/2010 – 1/2011) True Lies (6/2011 – 3/2012) Ghostbusters (6/2012 – 1/2013), Expendable(s) (10/2013 – 7/2014), The Transporter (4/2015 – 4/2016) und Total Recall (6/2016 – 4/2017).

Ehemalige Mitarbeiter/innen

Hans-Lukas Fehr (Partner bis 2010), Nicolas Bacci, Meryem Beypinar, Elettra Carnelli, Aleksandra Curcin, Christian Deis, Beatrice Dornseifer, Daniela Heyland, Adrian Knöpfel, Paulo Lopes, Susanne Mangold, Teresa Maree, Ivana Milojevic, Marc Paessens, Katrin Redweik, Lauryna Remeikyte, Lex Schaul, Raphael Staehelin, Anna Stallmann,  Li Tavor, Maro Tsagka, Udo Thönnissen, Yannick Vorberg, Louis Wangler, Johanna Willert.

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